Psychologische Beratung

als Prozess der Problemlösung und Entscheidungsfindung ist spätestens dann eine sinnvolle Hilfe, wenn Sie den Eindruck haben, in einer Problem- oder Krisensituation festzustecken und sich dadurch seelisch stark beeinträchtigt fühlen. Auch psychisch gesunde und lebenskompetente Menschen kommen an Ihre Grenzen, wenn sie sich mit schicksalhaften Ereignissen konfrontiert sehen oder äußere Lebens- und Arbeitsbedingungen und wichtige Beziehungen zu lange als belastend erleben. Empirische Studien machen deutlich, dass zwischenmenschliche Probleme und Lebenskrisen die Entstehung von psychischen Störungen und körperlichen Erkrankungen begünstigen können. 

Wahrnehmungssensibilisierung 

Psychologische Beratung sensibilisiert für die Wahrnehmung innerer Blockaden und von Verhaltensmustern, die notwendige Entscheidungen und sinnvolle Problem- oder Konfliktlösungen verhindern. In der Regel bedeutet dies, sich von nicht hilfreichen Mustern im Denken, Fühlen und Handeln zu verabschieden. 

Positive Entwicklungen  

Ein erweitertes Problembewusstsein ermöglicht ein differenziertes Problemverständnis (Problemanalyse), die Wahrnehmung eigener Handlungsmöglichkeien sowie selbstverantwortete Entscheidungen für nachhaltige Problemlösungen, die dem Prinzip der Balance gerecht werden. 

Wertorientierung und Lebensziele  

Wenn Ihre Lebenszufriedenheit trotz äußerer Erfolge spürbar beeinträchtigt ist, kann dies ein Hinweis für eine anstehende „Richtungsänderung“ sein. Dies bedeutet, Fragen nach Lebensziel und Lebenssinn neu zu klären und Ihren bisherigen Lebensweg konstruktiv kritisch zu bilanzieren. 

Gesundheitspräventiver Aspekt

Frühzeitige psychologische Beratung kann dem Risiko totaler Erschöpfung (burnout) und einer potentiell krankmachenden Chronifizierung psychosozialer Probleme entgegen wirken. Denn Seele und Körper streiken, wenn Lebens- und Alltagsanforderungen im Alltag chronisch überfordern. 

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Gleichzeitig helfen Achtsamkeit für „das was war und ist und sein kann“ und Akzeptanz für unveränderbare und nicht (mehr) beeinflussbare Gegebenheiten, sich nicht in problematischen inneren und zwischenmenschlichen „Teufelskreisen“ zu verlieren.